
Kommunen & Bildung → Gemeinden & Verwaltungen
Digitales Rathaus. Analoge Nähe
IT für Gemeinden heißt bei uns: Wir kümmern uns um Fachverfahren, Server und Netz und genauso um den Drucker im Bürgerbüro. Und wenn es klemmt, stehen wir im Rathaus, nicht in der Warteschleife.
Leistungen
IT für Kommunen: was wir für Verwaltungen übernehmen.
Kommunale IT in Bayern hat eigene Regeln: Behördennetz, Fachverfahren, Vergabe und Haushalt. Wir übernehmen einzelne Arbeitsplätze oder die komplette Betreuung als ausgelagerte IT-Abteilung, abgestimmt auf die Abläufe im Rathaus.

Fachverfahren & Server
AKDB-Verfahren, Finanzwesen, Ratsinfo: Updates und Schnittstellen koordinieren wir direkt mit den Herstellern. Wartungsfenster nach Verwaltungskalender, nicht umgekehrt.

IT-Sicherheit & Netztrennung
Firewall von Sophos oder Securepoint, eigene Netze für Bauhof, Bücherei und Außenstellen, Sensibilisierung der Mitarbeitenden: als Gesamtkonzept statt Einzelteile.

Backup & Notfallplan
3-2-1-Sicherung mit geprobter Wiederherstellung und klarem Fahrplan für den Ernstfall.

Datenschutz & DSGVO
Technische Maßnahmen und Dokumentation, die auch der Landesbeauftragte versteht.

Telefonie & Bürgerservice
3CX mit Durchwahlen, Vertretungsregeln und Homeoffice-Anbindung.
Netzplan der Gemeinde
Wer gehört ins Behördennetz?
Rathaus, Bauhof, Kita, Bücherei, Feuerwehr und Wasserwerk hängen in vielen Gemeinden an einem einzigen Netz. Tippen Sie auf einen Ort: Sie sehen, in welche Zone er gehört und wie viel Schutz er braucht. Kurz gesagt: ins Behördennetz nur die Verwaltung, alle anderen bekommen eine eigene Zone.
wsit@systeme:~$ Netzplan Gemeinde
Zone
Rathaus: Verwaltungsnetz
- Anbindung
- Hinter der Firewall im Rathaus und als einziges Netz der Gemeinde am Übergang ins Behördennetz.
- Was dort liegt
- Meldewesen, Finanzen, AKDB-Fachverfahren, Ratsinfo
Hier liegen die sensibelsten Daten der Gemeinde. Deshalb gehört nur die Verwaltung selbst in dieses Netz.
Zone
Bauhof: Außenstelle
- Anbindung
- Verschlüsselter VPN-Tunnel zum Rathaus. Die Firewall lässt nur durch, was der Bauhof braucht: Ablage, Mail, Telefonie.
- Was dort liegt
- Einsatzplanung, Fahrzeug- und Gerätelisten, Mail
Der Bauhof arbeitet mit dem Rathaus zusammen, aber nicht in dessen Netz.
Viele Standorte zentral verwalten →Zone
Kita: Außenstelle mit Kinderdaten
- Anbindung
- VPN-Tunnel zum Rathaus wie beim Bauhof. Das WLAN für Eltern und Gäste läuft getrennt und führt nur ins Internet.
- Was dort liegt
- Kita-App, Anmeldungen, Fotos aus dem Gruppenalltag
Kinderdaten verdienen besonderen Schutz. Die Kita hängt am Rathaus, Besucher nur am Internet.
IT für Kitas →Zone
Feuerwehr: Außenstelle
- Anbindung
- VPN-Tunnel für den Büro-PC im Gerätehaus. Das WLAN der Mannschaft läuft getrennt und führt nur ins Internet.
- Was dort liegt
- Einsatzberichte, Gerätelisten, Mitgliederdaten
Private Handys gehören ins eigene WLAN, nicht neben den Rechner mit den Personaldaten der Mannschaft.
Zone
Bücherei: Öffentliches Netz
- Anbindung
- Bürger-PCs und Gäste-WLAN führen nur ins Internet. Einen Weg ins Verwaltungsnetz gibt es nicht.
- Was dort liegt
- Bürger-PCs, Gäste-WLAN, Recherche
Was die Öffentlichkeit benutzt, kommt nie ans Verwaltungsnetz. Die Ausleihe mit den Leserdaten läuft getrennt als Außenstelle.
Wenn die Bücherei im Verwaltungsnetz hängt →Zone
Wasserwerk: Anlagennetz
- Anbindung
- Eigene Zone ohne Weg ins Büro. Fernwartung nur über die Firewall mit zweitem Faktor, das Monitoring meldet Auffälligkeiten.
- Was dort liegt
- Pumpensteuerung, Fernwirktechnik, Störmeldungen
Fällt die Steuerung aus, merkt es jeder Haushalt. Deshalb bleibt sie in ihrer eigenen Zone.
IT für kommunale Infrastruktur →Typische Einordnung nach den Schutzbedarfskategorien des BSI: Normal, Hoch, Sehr hoch. Verbindlich ist die Schutzbedarfsfeststellung im Informationssicherheitskonzept Ihrer Gemeinde.
Selbstcheck
Wie sicher ist Ihre Verwaltung aufgestellt?
Zwölf Fragen aus sechs Bereichen, drei Minuten, keine Fachbegriffe: eine erste Einschätzung, wo Ihre IT im Vergleich zu den Grundanforderungen kommunaler IT-Sicherheit steht, vom Grundschutz bis zum Siegel Kommunale IT-Sicherheit.
- Datensicherung
- Updates & Systeme
- Netz & Fernzugriff
- Zugänge & Passwörter
- Menschen & Zuständigkeit
- Notfall & Datenschutz
Antworten Sie aus dem Bauch heraus: „Weiß nicht“ ist ehrlicher als „Ja“. Der Check läuft nur in Ihrem Browser, das Ergebnis schicken Sie uns nur, wenn Sie möchten.
wsit@systeme:~$ Selbstcheck Kommune
>_ Bereit?
Backup, Fachverfahren, Fernwartung, Vertretung: Was davon würde bei Ihnen einer Prüfung standhalten?
Am Ende sehen Sie je Bereich, wo Sie stehen, welche Lücken zuerst drankommen und was dagegen hilft. Das Ergebnis können Sie uns mit einem Klick als E-Mail schicken.
Schwerpunkte
Themen, die Verwaltungen gerade bewegen.
FAQ
Was Verwaltungen uns zuerst fragen.
Kurze, ehrliche Antworten statt Beraterdeutsch: Hier sammeln wir die Fragen, die uns Bürgermeister und Geschäftsleiter im Erstgespräch am häufigsten stellen. Die Antworten gelten für die Region und unsere Arbeitsweise, nicht als Lehrbuchwissen.
Ihre Frage ist nicht dabei? Ein Anruf genügt:09445 381 989-0oder Nachricht schreiben →
Arbeiten Sie mit unserem Fachverfahrens-Hersteller zusammen?+
Ja. Die AKDB oder ein anderer Hersteller liefert das Fachverfahren und seine Updates, wir betreuen alles darunter: Server, Arbeitsplätze, Netz und Datensicherung. Updates und Schnittstellen stimmen wir direkt mit dem Hersteller ab, damit Sie nicht zwischen zwei Hotlines vermitteln müssen. Größere Updates legen wir in Zeiten, in denen das Bürgerbüro geschlossen ist, und prüfen danach, ob Druck, Schnittstellen und Arbeitsplätze wieder sauber laufen.
Wie läuft die Vergabe, brauchen wir eine Ausschreibung?+
Ob eine Ausschreibung nötig ist, hängt vom Auftragswert und den Vergaberegeln ab, die für Ihre Gemeinde gelten; das entscheidet Ihre Vergabestelle. Wir liefern Angebote so aufgeschlüsselt, dass sie sich sauber in Ihre Vergabepraxis einfügen: nach Losen getrennt, mit vergleichbaren Positionen, einmalige Leistungen und laufende Betreuung klar auseinander. Nach einer Bestandsaufnahme liefern wir auf Wunsch auch die technische Leistungsbeschreibung, die Ihre Vergabestelle für einen Vergleich braucht.
Können mehrere Gemeinden gemeinsam beauftragen?+
Ja, das machen unsere Kunden bereits. IT für Kommunen im Verbund heißt: geteilte Standards und Kosten, gemeinsam beauftragt oder über die Verwaltungsgemeinschaft. Der Vorteil zeigt sich im Betrieb: ein gemeinsames Regelwerk für Firewall und Backup, eine Dokumentation, ein Ansprechpartner für alle Rathäuser. Jede Gemeinde behält dabei ihre eigenen Daten, Zugänge und Entscheidungen. Und wer im Nachbarort aushilft, findet dort dieselbe Umgebung vor.
Was passiert bei einem IT-Notfall außerhalb der Öffnungszeiten?+
Im Wartungsvertrag vereinbaren wir Reaktionszeiten und eine Notfallnummer. Sie wissen vorher, wen Sie erreichen und wie schnell. Vieles lösen wir per Fernwartung, ohne dass jemand ins Rathaus fahren muss; für alles andere kommen wir aus Vohburg vorbei. Damit es gar nicht erst so weit kommt, meldet das Monitoring fehlgeschlagene Sicherungen, volle Festplatten und ausgefallene Dienste oft, bevor im Bürgerbüro jemand etwas merkt.
Wie schützen wir das Rathaus vor Cyberangriffen?+
Mit mehreren Schichten, denn kein einzelnes Werkzeug fängt alles ab. Anhänge prüft eine Sandbox, bevor sie im Postfach landen. Mitarbeitende lernen, Phishing und gefälschte Zahlungsanweisungen zu erkennen, gerade in Kämmerei und Vorzimmer. Fernzugriffe laufen nur über VPN mit zweitem Faktor, Updates kommen zeitnah, und eine Sicherung liegt offline, wo sie niemand verschlüsseln kann. Wie ein Angriff mit Ransomware abläuft und wo jede Schicht greift, zeigen wir Ihnen gern an Ihrer eigenen Umgebung.
Informationssicherheit in der Kommune: Unterstützen Sie beim Siegel des LSI?+
Ja. Art. 43 des Bayerischen Digitalgesetzes verpflichtet jede Gemeinde zu einem Informationssicherheitskonzept, und das Siegel „Kommunale IT-Sicherheit“ des Landesamts für Sicherheit in der Informationstechnik ist eine erreichbare Messlatte dafür. Der Selbstcheck auf dieser Seite ist ein guter Startpunkt. Danach gehen wir die Anforderungen des LSI-Siegels strukturiert durch, setzen die technischen Maßnahmen um und liefern die Dokumentation dazu. Einen Informationssicherheitsbeauftragten schreibt Art. 43 nicht ausdrücklich vor, das LSI empfiehlt die Benennung aber. Oft übernimmt das jemand aus der Verwaltung, wir unterstützen fachlich.
Wie kommt unsere Gemeinde ans Bayerische Behördennetz?+
Kreisangehörige Gemeinden schließen sich über ihr Landratsamt an, soweit es diese Möglichkeit anbietet; kreisfreie Städte sind als Kreisverwaltungsbehörden direkt angebunden. So beschreibt es die Staatsregierung in einer Antwort an den Landtag vom Oktober 2024. Oft läuft das über ein kommunales Behördennetz, das Landratsamt und Gemeinden gemeinsam betreiben. Der Gewinn: Im Behördennetz arbeiten Firewalls, Sandboxing und die Angriffserkennung des Landesamts für Sicherheit in der Informationstechnik mit. Unser Teil ist die Technik im Rathaus: Firewall einrichten, Netze trennen und den Übergang mit dem Landratsamt abstimmen.
Gilt NIS2 für Kommunen und Gemeinden?+
Für die Gemeindeverwaltung selbst in der Regel nicht unmittelbar. Das NIS2-Umsetzungsgesetz des Bundes, seit 6. Dezember 2025 in Kraft, erfasst die Kommunalverwaltung nicht, und die bayerische Ergänzung im Digitalgesetz (Art. 49a BayDiG) richtet sich an staatliche Behörden. Anders kann es bei kommunalen Unternehmen aussehen: Stadtwerke oder ein Wasserversorger als eigene Gesellschaft können unter NIS2 fallen, wenn sie die Größenschwellen des Gesetzes erreichen. Zurücklehnen kann sich trotzdem keine Gemeinde, denn Art. 43 BayDiG verlangt ohnehin ein Informationssicherheitskonzept. Wer das ernst nimmt, hat einen großen Teil der NIS2-Maßnahmen schon umgesetzt.
Zusammenarbeit
Betreuung fürs Rathaus: zwei Wege.
Ohne Preise, ohne Kleingedrucktes: der ehrliche Unterschied zwischen Zuruf und Vertrag, auch als Vorlage fürs Gremium.
>_ Modell A
Auf Zuruf
Sie rufen an, wenn etwas ist, wir kommen. Gut für kleine Verwaltungen ohne kritische Fachverfahren.
✓ Keine Grundkosten
✓ Abrechnung nach Aufwand
− Keine vereinbarte Reaktionszeit
− Kein Monitoring, keine Vorsorge
>_ Modell B
Wartungsvertrag
Wir überwachen, warten und beheben, bevor es knallt. Mit Reaktionszeiten und planbaren Kosten für den Haushalt.
✓ Monitoring & Patch-Management inklusive
✓ Reaktionszeiten im Vertrag vereinbart
✓ Vertretung bei Urlaub & Krankheit abgedeckt
✓ Planbare Kosten für den Haushalt
Unser Verständnis
„Eine Gemeinde braucht keine IT, die beeindruckt. Sie braucht eine, die am Montagmorgen um 7:30 Uhr einfach da ist."

Thomas Zandtner
Geschäftsführung · WS IT-Systeme
Auch für Sie da
Nicht nur für das Rathaus.
Kommunen & BildungSchulen →IT für Schulen aus der Region Ingolstadt: getrennte Netze für Verwaltung, Lehrkräfte und Schüler, stabiles Schul-WLAN, Schulserver und Betreuung vor Ort.
Kommunen & BildungKitas & Einrichtungen →IT für Kitas aus der Region Ingolstadt: Kita-App, WLAN im Bestandsgebäude, Verwaltungs-PC und Datenschutz für Kinderdaten, gern zusammen mit dem Träger.
Kommunen & BildungKommunale Infrastruktur →IT für kommunale Infrastruktur: Fernzugriffe auf Wasserwerk und Kläranlage absichern, Netze trennen, Monitoring aufsetzen und NIS2 im Blick behalten.Reden wir über Ihr Rathaus.
Ob akutes Problem, Wartungsvertrag oder neues Projekt: Als IT-Systemhaus aus Vohburg an der Donau sind wir für Kommunen, Schulen und Betriebe in der Region Ingolstadt / Pfaffenhofen / Kelheim / Eichstätt da. Kurzer Anruf, ehrliche Einschätzung.
WS IT-Systeme_
IT-Service, auf den Verlass ist. Ihr IT-Partner in der Region Ingolstadt / Pfaffenhofen / Kelheim / Eichstätt.
85088 Vohburg a.d. Donau




