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WS IT-Systeme_
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Kommunen & Bildung → Kommunale Infrastruktur

Muss laufen. Auch nachts um vier.

Wasserwerk, Kläranlage, Bauhof: Diese Anlagen fallen erst auf, wenn sie stehen. Wir kümmern uns um die IT für kommunale Infrastruktur, sichern Fernzugriffe ab, trennen Netze und sorgen dafür, dass jede Störmeldung auch nachts ankommt. Aus Vohburg, mit kurzen Wegen in der Region.

Betrieb läuft
✓ Anlage läuft · 04:12✓ Störmeldung getestet · OK✓ Fernzugriff gesichert · VPN✓ Backup geprüft · alle Standorte✓ USV bereit · 100 %> Nächste Wartung: geplant, nicht nötig

Leistungen

IT für kommunale Infrastruktur: was wir übernehmen.

Von der Fernwirktechnik im Wasserwerk bis zum PC in der Bücherei: Wir übernehmen die Technik rund um Ihre Anlagen und verzahnen sie sauber mit der IT im Rathaus.

Fernzugriffe auf Anlagen absichern· Kern der Betreuung

Die Wartung per Fernzugriff ist bequem und gefährlich zugleich. Wir ersetzen offene Ports durch VPN, machen Zugänge personengebunden und schalten sie nur frei, wenn gewartet wird: Der Anlagenbauer arbeitet wie gewohnt, nur nachvollziehbar.

Netztrennung zwischen Verwaltung und Technik

Büro-PC und Anlagensteuerung gehören nicht ins selbe Netz. Wir bauen getrennte Zonen mit Firewall dazwischen: Ein Vorfall in der Verwaltung erreicht die Pumpensteuerung gar nicht erst. Die Anlage läuft weiter, auch wenn im Büro etwas klemmt.

Störmeldungen & Monitoring

Die Pumpe meldet nachts um vier eine Störung: Dann muss die Nachricht ankommen, beim Richtigen. Wir setzen Meldeketten sauber auf, vom Sensor bis aufs Handy des Wassermeisters, und überwachen Netze und Zugänge, damit Auffälligkeiten früh auffallen.

Bauhof, Bücherei & Co. ans Rathaus anbinden

Feuerwehrhaus, Bücherei, Schwimmbad, Bauhof: Jede Einrichtung als eigene Insel kostet Kraft. Wir binden die Nebenstellen sicher an die Rathaus-IT an: ein Backup, ein Monitoring, ein Regelwerk statt zehn kleiner Baustellen.

Notfallplan & Dokumentation

Wer hat welchen Zugang, wie fährt die Anlage im Handbetrieb weiter? Wir dokumentieren Zugänge, Netze und Abläufe, sichern den Strom per USV und die Daten nach der 3-2-1-Regel. So gehört das Wissen der Gemeinde, nicht einem einzelnen Kopf.

IT/OT-Trennung im Wasserwerk

Wer kommt an die Pumpensteuerung?

Vier Situationen, die in jeder Anlage vorkommen. Die Firewall trennt Internet, Büro und Anlage, das Monitoring meldet, und die Bereitschaft erfährt es auch nachts. Wählen Sie eine Szene oder lassen Sie sie nacheinander laufen.

INTERNETBÜRO · ITANLAGE · OTFIREWALLWARTUNGSUCHDIENSTBÜRO-PCSTEUERUNGMONITORINGBEREITSCHAFT

Szene

Wartung von außen

Die Wartungsfirma meldet sich an: VPN, zweiter Faktor, Zugang nur für dieses Zeitfenster. Jeder Schritt landet im Protokoll.

Szene

Phishing im Büro

Ein Büro-PC ist nach einer Phishing-Mail befallen und sucht im Netz weiter. Die Firewall lässt ihn nicht zur Anlage, das Monitoring schlägt Alarm.

Szene

Suche von außen

Suchdienste durchkämmen das Internet nach offenen Steuerungen. Bei Ihnen finden sie keinen offenen Port, die Anfrage endet an der Firewall.

Szene

Störung nachts

Nachts um vier meldet die Pumpe eine Störung. Das Monitoring schickt die Meldung direkt aufs Handy der Bereitschaft.

Protokoll Monitoring

  • 02:31Anfrage aus dem Internet, kein offener Port · Abgewiesen
  • 03:58Störmeldung Pumpe an Bereitschaft · Zugestellt
  • 09:12Fernzugriff Wartungsfirma, VPN und zweiter Faktor · Frei
  • 10:47Büro-PC sucht Weg zur Steuerung · Gesperrt

NIS2 und Fernzugriff: was für Wasserwerk und Kläranlage gilt

Fällt ein Wasserversorger unter das NIS2-Umsetzungsgesetz, nennt § 30 des BSI-Gesetzes Mindestmaßnahmen. Darunter sind Zugriffskontrolle, die Sicherheit der Lieferkette, also auch der Wartungsfirmen, und Multi-Faktor-Authentifizierung. Ob Ihr Betrieb erfasst ist, hängt von Rechtsform und Größe ab.

Unabhängig davon empfehlen wir jeder Anlage denselben Weg: Steuerung im eigenen Netz, kein Port offen ins Internet, Fernzugriff nur über VPN mit zweitem Faktor und ein Monitoring, das meldet, bevor der Wassermeister es merkt.

Unser Verständnis

„Ein Wasserwerk kennt keinen Feierabend. Deshalb bauen wir die IT drum herum so, dass sie nachts um vier genauso verlässlich ist wie am Dienstagvormittag: überwacht, dokumentiert und ohne offene Hintertüren."
Thomas Zandtner

Thomas Zandtner

Geschäftsführung · WS IT-Systeme

Schwerpunkte

Themen, die Verwaltungen gerade bewegen.

Ratgeber

Wasserwerk am Netz: Kritische Infrastruktur absichern

Kritische Infrastruktur der Gemeinde: Warum Fernzugänge zu Wasserwerk und Kläranlage ein Risiko sind und wie Sie diese Türen mit Blick auf NIS2 absichern.

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Ratgeber

Wie Angreifer ins Rathaus kommen und was sie aufhält

Cyberangriffe auf Kommunen beginnen meist mit einer Mail oder einem offenen Fernzugang. Was im Rathaus wirklich schützt und wo Sie am besten anfangen.

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Neue Telefonanlage im Rathaus: Woran keiner denkt

Telefonanlage im Rathaus erneuern: Aufzugnotruf, Brandmeldeanlage, Fax und Durchwahlen. Woran keiner denkt und wie die Umstellung ohne Ausfall gelingt.

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Ratgeber

Ratgeber: Informationssicherheit in der Kommune. Vom Pflichtkonzept zum Siegel

Informationssicherheit in der Kommune ist in Bayern Pflicht: Was Art. 43 BayDiG verlangt, was hinter dem LSI-Siegel steckt und wie der Weg aussieht.

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FAQ

Was Werkleiter und Bürgermeister uns zuerst fragen.

Unsere Anlagen wartet der Hersteller per Fernzugriff. Ist das ein Problem?+

Nicht der Fernzugriff aufs Wasserwerk ist das Problem, sondern die Form des Zugangs. Der typische Befund bei Bestandsaufnahmen: Der Zugang ist dauerhaft offen statt nur bei Bedarf, das Passwort stammt von 2019, und in der Gemeinde weiß niemand genau, wer darüber alles auf die Steuerung kommt. Wir stellen solche Zugänge auf VPN um, machen sie personengebunden und schalten sie nur für die Wartung frei. Für den Hersteller ändert sich am Arbeiten fast nichts. Für Sie ändert sich alles: Sie sehen, wer wann an der Anlage war, und können jeden Zugang jederzeit schließen.

Gilt KRITIS überhaupt für eine kleine Gemeinde?+

Formal meist nicht: Die KRITIS-Schwelle liegt bei der Wasserversorgung bei rund 500.000 versorgten Personen, weit über jeder Gemeinde der Region. Aus dem Schneider sind Sie damit trotzdem nicht. Das NIS2-Umsetzungsgesetz, seit Dezember 2025 in Kraft, weitet die Pflichten auf über 30.000 Einrichtungen aus, ausdrücklich auch bei Trinkwasser und Abwasser. Und Art. 43 des Bayerischen Digitalgesetzes verpflichtet jede Kommune zu einem Konzept für Informationssicherheit, die Anlagen gehören dort hinein. Entscheidend ist ohnehin das Risiko, nicht der Paragraf: Wer Trinkwasser liefert, trägt die Verantwortung mit oder ohne KRITIS-Einstufung.

Was kostet die Absicherung unserer Anlagen?+

Eine seriöse Zahl gibt es erst nach der Bestandsaufnahme, denn der Aufwand hängt davon ab, was über die Jahre gewachsen ist. Der Weg dorthin ist immer gleich: Wir nehmen Anlagen, Zugänge und Netze auf, priorisieren nach Risiko und schneiden die Schritte so zu, dass sie sich einzeln beschließen und über Haushaltsjahre verteilen lassen. Den größten Sicherheitsgewinn bringen erfahrungsgemäß die ersten beiden Schritte: Netztrennung und kontrollierte Fernzugriffe. Unsere Angebote schlüsseln wir so auf, dass sie im Gemeinderat bestehen und sich sauber in Ihre Vergabepraxis einfügen.

Können Sie das zusammen mit unserer Rathaus-IT betreuen?+

Ja, das ist sogar der sinnvollste Weg. Wasserwerk, Bauhof und Bücherei erben dann die geregelten Abläufe des Rathauses: ein Monitoring, ein Backup, ein Ansprechpartner für alles. Mit den Fachfirmen der Anlagentechnik arbeiten wir dabei Hand in Hand: Die kümmern sich um Pumpen und Steuerungen, wir um die IT dahinter. Und was im Rathaus selbst läuft, von den Fachverfahren bis zum Behördennetz, beschreiben wir auf der Seite Gemeinden & Verwaltungen.

Wie schnell merken wir, wenn jemand unsere Anlagen angreift?+

Ohne Monitoring meist erst, wenn etwas ausfällt, und das kann Wochen nach dem Einbruch sein. Mit Monitoring fallen Auffälligkeiten sofort auf: fremde Anmeldeversuche, neue Verbindungen ins Steuerungsnetz, ein Zugang, der plötzlich nachts aktiv ist. Zusammen mit der Netztrennung verschafft das den entscheidenden Zeitvorsprung, bevor aus einem Vorfall im Büro ein Problem an der Anlage wird. Und wenn es ernst wird, sind wir schnell da: Wir sitzen in Vohburg und betreuen Gemeinden rund um Ingolstadt, Pfaffenhofen, Kelheim und Eichstätt.

Was bedeutet IT/OT-Trennung, und warum ist sie so wichtig?+

IT/OT-Trennung heißt: Bürotechnik (IT) und Anlagensteuerung (OT, Operational Technology) laufen in getrennten Netzen, dazwischen lässt eine Firewall nur die Verbindungen durch, die der Betrieb wirklich braucht. Der Grund ist schlicht: Viele Angriffe beginnen im Büro, mit einer Phishing-Mail oder einem verseuchten Anhang. Hängt die Pumpensteuerung im selben Netz, ist sie der nächste Schritt. Ein zweiter Weg führt über externe Geräte, etwa den USB-Stick oder den Laptop der Wartungsfirma. Deshalb gehört zur Trennung auch eine Regel, was an die Anlage angeschlossen werden darf.

Ist unsere Anlagensteuerung aus dem Internet erreichbar?+

Das lässt sich prüfen, und die Antwort sollte immer nein lauten. Steuerungen, die direkt am Internet hängen, führt das BSI in seiner Liste der zehn größten Bedrohungen für industrielle Steuerungen ausdrücklich auf; spezialisierte Suchdienste durchkämmen das Netz laufend nach genau solchen Geräten. Typisch sind Zugänge, die für eine schnelle Wartung eingerichtet und danach vergessen wurden. Wir prüfen von außen, was erreichbar ist, schließen offene Ports und legen jeden nötigen Zugang hinter ein VPN mit zweitem Faktor. Für das Risikomanagement nach NIS2 ist diese Prüfung ohnehin ein guter erster Schritt.

Zusammenarbeit

Wasserwerk und Bauhof: Zuruf oder Wartungsvertrag.

Ohne Preise, ohne Kleingedrucktes: der ehrliche Unterschied zwischen Zuruf und Vertrag, auch als Vorlage fürs Gremium.

>_ Modell A

Auf Zuruf

Sie rufen an, wenn etwas ist, wir kommen. Gut für kleine Verwaltungen ohne kritische Fachverfahren.

✓  Keine Grundkosten

✓  Abrechnung nach Aufwand

−  Keine vereinbarte Reaktionszeit

−  Kein Monitoring, keine Vorsorge

EMPFOHLEN

>_ Modell B

Wartungsvertrag

Wir überwachen, warten und beheben, bevor es knallt. Mit Reaktionszeiten und planbaren Kosten für den Haushalt.

✓  Monitoring & Patch-Management inklusive

✓  Reaktionszeiten im Vertrag vereinbart

✓  Vertretung bei Urlaub & Krankheit abgedeckt

✓  Planbare Kosten für den Haushalt

Reden wir über Ihre Anlagen.

Ob akutes Problem, Wartungsvertrag oder neues Projekt: Als IT-Systemhaus aus Vohburg an der Donau sind wir für Kommunen, Schulen und Betriebe in der Region Ingolstadt / Pfaffenhofen / Kelheim / Eichstätt da. Kurzer Anruf, ehrliche Einschätzung.

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Erreichbar

IT-Service, auf den Verlass ist. Ihr IT-Partner in der Region Ingolstadt / Pfaffenhofen / Kelheim / Eichstätt.

> Anruf ....... 09445 381 989-0
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