Kommunen & Bildung → Schulen
Schul-IT in drei Ebenen. Getrennt, was getrennt sein muss
IT für Schulen heißt bei uns: Verwaltung, Lehrkräfte und Schüler bekommen getrennte Netze, und trotzdem läuft alles. Wir planen, bauen und betreuen Netz, WLAN, Schulserver und Endgeräte für Schulen und ihre Träger in der Region Ingolstadt, Pfaffenhofen, Kelheim und Eichstätt.
- Bereich
- > Kommune · Bildung
- Ebenen
- > Fünf
- Einsatzgebiet
- > Region Ingolstadt
- Betreuung
- > Laufend

Die Ebenen
IT für Schulen von unten nach oben: Fundament, drei Ebenen, Geräte.
Verwaltung, Lehrkräfte und Schüler dürfen im Schulnetz nichts miteinander zu tun haben. Diese Dreiteilung ist der rote Faden in jeder Schule, die wir betreuen: darunter das Fundament, darüber die Geräte.
Das Fundament: Verkabelung und Schul-WLAN
Strukturierte Verkabelung, professionelle Ausleuchtung, Access Points in jedem Unterrichtsraum. Dicke Wände und getrennte Gebäude planen wir ein, bevor montiert wird. Auf diesem Fundament steht alles Weitere.

Ebene Verwaltung: die sensibelsten Daten im Haus
Noten, Zeugnisse, Schülerakten: Das Verwaltungsnetz bekommt einen eigenen Bereich hinter der Firewall, ein geprüftes Backup und Zugriff nur für Schulleitung und Sekretariat. Von den anderen Ebenen aus bleibt es unerreichbar.

Ebene Lehrkräfte: das pädagogische Netz
Unterrichtsvorbereitung, Klassenarbeiten, Notenlisten in Arbeit. Diese Ebene betreiben wir mit Schulserver-Lösungen wie Schuladmin und logoDIDACT: Klassen, Benutzer und Freigaben werden zentral verwaltet statt von Hand gepflegt.
Ebene Schüler: hunderte Geräte, klare Regeln
Tablets, Computerraum, Schüler-WLAN: aus Sicherheitssicht wie ein öffentliches Netz zu behandeln. Zentral gepflegte Jugendschutzfilter, begrenzte Rechte, und was hier ausprobiert wird, bleibt in dieser Zone.

Darüber: Tafeln, Tablets und Computerraum
Erst wenn die Ebenen stehen, lohnen die Geräte. Digitale Tafeln, Tablet-Klassensätze mit zentraler Verwaltung oder ein fester Computerraum: Wir beschaffen, richten ein und betreuen weiter, statt Kartons im Sekretariat abzustellen.

Drei Netze, eine Firewall
Was darf wer im Schulnetz erreichen?
Verwaltung, Lehrkräfte und Schüler arbeiten oft auf denselben Kabeln, aber in getrennten Netzen. Wählen Sie eine Perspektive: Die Firewall zeigt, welche Wege offen sind und welche zu bleiben. Im Alltag merkt davon niemand etwas.
Das Verwaltungsnetz: die sensibelsten Daten der Schule, mit eigenen Geräten und eigenem Backup.
- Schülerakten & ZeugnisseErreichbarNur Schulleitung und Sekretariat, mit Backup.
- Notenlisten & KlassenarbeitenGesperrtBleiben im Lehrerbereich des Schulservers.
- KlassenordnerGesperrtUnterricht läuft im pädagogischen Netz.
- Digitale TafelGesperrtTafeln hängen im pädagogischen Netz.
- InternetErreichbarÜber die Firewall, mit Schutz vor Schadseiten.
Das pädagogische Netz: Dienstgeräte der Lehrkräfte, Schulserver und Tafeln.
- Schülerakten & ZeugnisseGesperrtBleiben bei Schulleitung und Sekretariat.
- Notenlisten & KlassenarbeitenErreichbarIm eigenen Lehrerbereich des Schulservers.
- KlassenordnerErreichbarMaterial austeilen, Arbeiten einsammeln.
- Digitale TafelErreichbarBild vom Dienstgerät auf die Tafel.
- InternetErreichbarÜber die Firewall, gefiltert nach Schulregeln.
Das Schülernetz: hunderte Geräte, wechselnde Nutzer. Wir behandeln es wie ein öffentliches Netz.
- Schülerakten & ZeugnisseGesperrtKein Weg ins Verwaltungsnetz, auch nicht mit Tricks.
- Notenlisten & KlassenarbeitenGesperrtDer Lehrerbereich bleibt zu.
- KlassenordnerErreichbarNur der Ordner der eigenen Klasse.
- Digitale TafelGesperrtÜbertragen nur aus dem Netz der Lehrkräfte.
- InternetErreichbarNur über den Jugendschutzfilter.
Schüler: Klassenordner und Internet erreichbar, alles andere gesperrt.
Schwerpunkte
Zum Weiterlesen aus der Praxis.
FAQ
Was Schulen und Träger uns zuerst fragen.
Warum müssen Verwaltung, Lehrkräfte und Schüler im Netz getrennt sein?+
Weil auf der einen Seite Noten, Zeugnisse und Schülerakten liegen und auf der anderen Seite hunderte neugierige Geräte funken. Hängt alles im selben Netz, reicht ein einziges Gratis-Tool aus dem Internet, um Dinge sichtbar zu machen, die niemand sehen darf: von der Klassenarbeit bis zur Schülerakte. Die Trennung läuft über virtuelle Netze auf derselben Verkabelung, eine Firewall regelt die Übergänge. Für Lehrkräfte und Sekretariat ändert sich im Alltag nichts, die Sicherheit dahinter ändert sich komplett. Und bei einem Datenschutzvorfall ist die erste Frage der Aufsicht immer dieselbe: Waren die drei Bereiche getrennt?
Übernehmen Sie auch nur das Schul-WLAN, ohne die restliche IT?+
Ja. Ein belastbares Schul-WLAN ist oft der erste Schritt, und wir bauen es auch als Einzelprojekt: Ausleuchtung, Verkabelung, Montage, Filter und eine Dokumentation, die direkt in den Fördernachweis passt. So haben wir eine Grund- und Mittelschule mit 600 Schülern ausgestattet: zwei Gebäude, massive Wände, umgesetzt in den sechs Wochen der Sommerferien. Eine Bedingung stellen wir aber: Das WLAN muss auf sauber getrennten Netzen aufsetzen, sonst verstärkt es die Probleme, statt sie zu lösen. Ob danach mehr daraus wird, entscheiden Schule und Träger.
Wer ist Ihr Ansprechpartner bei uns: die Schule oder die Gemeinde?+
Beide, und genau das ist der Punkt. Für die technische Administration der Schul-IT ist in Bayern der Schulaufwandsträger zuständig, also Gemeinde, Schulverband oder Landkreis; seit 2025 zahlt der Freistaat ihm dafür einen Wartungs- und Pflegezuschuss je Schülerin und Schüler. Die Lehrkräfte übernehmen die pädagogische Systembetreuung. Wir sprechen mit beiden Seiten in ihrer Sprache: mit der Schulleitung über Unterricht und Geräte, mit der Verwaltung über Haushalt, Vergabe und Förderung. Für Anträge und Nachweise liefern wir die technische Dokumentation gleich mit. So trägt das Konzept im Gemeinderat genauso wie im Lehrerzimmer.
Was passiert in den Ferien und bei Updates?+
Die Ferien sind unser wichtigstes Wartungsfenster. Große Arbeiten wie Server-Updates, Umbauten am Netz oder neue Geräte legen wir bewusst in die unterrichtsfreie Zeit, damit keine Stunde ausfällt. Vor dem ersten Schultag testen wir unter Last: Wenn sich nach den Ferien hunderte Geräte fast gleichzeitig anmelden, ist das der ehrlichste Belastungstest des Jahres. Laufende Updates im Schuljahr spielen wir per Fernwartung ein, außerhalb der Unterrichtszeiten. So startet jedes Schuljahr mit Technik, die durchgetestet ist.
Betreuen Sie auch die digitalen Tafeln?+
Ja, von der Beschaffung bis zum laufenden Betrieb. Eine digitale Tafel ist heute ein System aus Display, Rechner und WLAN-Anbindung, und sie verdient dieselbe Pflege wie ein Server: Firmware-Updates, Sicherheits-Patches, schneller Ersatz bei Defekten. Wir liefern die Geräte fertig eingerichtet, binden sie ins pädagogische Netz ein und halten sie aktuell. Bei größeren Häusern planen wir Reservegeräte ein, damit ein Defekt kein Klassenzimmer wochenlang lahmlegt. Kleinigkeiten löst die Fernwartung, alles andere regelt der Wartungsvertrag mit festen Reaktionszeiten.
Wie schnell sind Sie da, wenn im Unterricht nichts mehr geht?+
Vieles lösen wir sofort per Fernwartung, für alles andere vereinbaren wir feste Reaktionszeiten im Wartungsvertrag. Schulen im Raum Ingolstadt, Pfaffenhofen, Kelheim und Eichstätt erreichen wir von Vohburg aus auch kurzfristig vor Ort. Wie das in der Praxis aussieht: Als an einer betreuten Schule ein acht Jahre alter Schulserver ausfiel, hielt binnen eines Tages ein Austauschserver den Unterricht am Laufen. Genau dafür gibt es die laufende Betreuung. IT für Schulen ist ein eigenes Fach und kein Nebenjob, den eine Lehrkraft zwischen zwei Stunden erledigt.
Brauchen wir einen Schulserver, wenn vieles schon in der Cloud läuft?+
In den meisten Schulen ja, denn ein pädagogischer Schulserver erledigt Aufgaben, die eine Cloud vor Ort nicht abnimmt. Er verwaltet die Konten von Schülern und Lehrkräften nach Klassen, verteilt Software und Material auf die Geräte, regelt Drucker und Tauschordner und filtert den Internetzugang. Viele Lösungen bringen dazu einen abgesicherten Modus für Klassenarbeiten mit. Wir setzen auf Schuladmin und logoDIDACT, weil beide für diesen Schulalltag gebaut sind. Ob der Server im eigenen Haus steht oder zentral für mehrere Schulen eines Trägers läuft, klären wir gemeinsam mit Schule und Träger.
Wer filtert das Schul-WLAN, und wer ist dafür verantwortlich?+
Die Rollen sind klar verteilt: Die pädagogische Verantwortung liegt bei der Schule, die technische Umsetzung beim Schulaufwandsträger, meist Gemeinde oder Stadt, und bei dessen IT-Dienstleister. Die Schule legt fest, welche Regeln gelten sollen, etwa welche Kategorien gesperrt sind und welche Ausnahmen der Unterricht braucht. Wir setzen das als zentral gepflegten Jugendschutzfilter an der Firewall um, getrennt für Schülernetz und Lehrkräfte, und halten ihn aktuell. Beides gehört kurz und überprüfbar aufgeschrieben, dann sind Fragen von Eltern oder Rechnungsprüfung schnell beantwortet. Ein Filter ersetzt die Aufsicht nicht, er zeigt aber, dass die Schule ihre Verantwortung ernst nimmt.
Zusammenarbeit
Schul-IT auf Zuruf oder mit Wartungsvertrag.
Ohne Preise, ohne Kleingedrucktes: der ehrliche Unterschied zwischen Zuruf und Vertrag, auch als Vorlage fürs Gremium.
>_ Modell A
Auf Zuruf
Sie rufen an, wenn etwas ist, wir kommen. Gut für kleine Verwaltungen ohne kritische Fachverfahren.
✓ Keine Grundkosten
✓ Abrechnung nach Aufwand
− Keine vereinbarte Reaktionszeit
− Kein Monitoring, keine Vorsorge
>_ Modell B
Wartungsvertrag
Wir überwachen, warten und beheben, bevor es knallt. Mit Reaktionszeiten und planbaren Kosten für den Haushalt.
✓ Monitoring & Patch-Management inklusive
✓ Reaktionszeiten im Vertrag vereinbart
✓ Vertretung bei Urlaub & Krankheit abgedeckt
✓ Planbare Kosten für den Haushalt
Unser Verständnis
„Niemand erwartet, dass der Hausmeister nebenbei Zeugnisse schreibt. Aber der Informatiklehrer soll nebenbei ein Schulnetz betreiben. Genau da setzen wir an: Die Schule unterrichtet, wir kümmern uns um die Technik."

Thomas Zandtner
Geschäftsführer · WS IT-Systeme
Auch für Sie da
Nicht nur für das Rathaus.
Kommunen & BildungGemeinden & Verwaltungen →IT für Kommunen und Gemeinden in Bayern: Betreuung fürs Rathaus, Behördennetz und AKDB-Verfahren, Informationssicherheit und Datenschutz aus Vohburg.
Kommunen & BildungKitas & Einrichtungen →IT für Kitas aus der Region Ingolstadt: Kita-App, WLAN im Bestandsgebäude, Verwaltungs-PC und Datenschutz für Kinderdaten, gern zusammen mit dem Träger.
Kommunen & BildungKommunale Infrastruktur →IT für kommunale Infrastruktur: Fernzugriffe auf Wasserwerk und Kläranlage absichern, Netze trennen, Monitoring aufsetzen und NIS2 im Blick behalten.Reden wir über Ihre Schule.
Ob akutes Problem, Wartungsvertrag oder neues Projekt: Als IT-Systemhaus aus Vohburg an der Donau sind wir für Kommunen, Schulen und Betriebe in der Region Ingolstadt / Pfaffenhofen / Kelheim / Eichstätt da. Kurzer Anruf, ehrliche Einschätzung.
WS IT-Systeme_
IT-Service, auf den Verlass ist. Ihr IT-Partner in der Region Ingolstadt / Pfaffenhofen / Kelheim / Eichstätt.
85088 Vohburg a.d. Donau