
Leistungen→ Virtualisierung
Weniger Blech, mehr Server
Server-Virtualisierung heißt: Mehrere Server laufen sauber getrennt auf einer Maschine. Wir planen und betreiben Umgebungen mit VMware, Hyper-V und Proxmox, die weniger Strom brauchen, schneller wiederherstellbar sind und mitwachsen.
Warum es zählt
Jeder physische Server ist Blech, das altert, heizt und Strom frisst.
Hardware besser ausnutzen
Die meisten Server langweilen sich: 10 bis 20 Prozent Auslastung sind die Regel. Virtualisierung packt mehrere Systeme auf eine Maschine, sauber getrennt, ohne dass sie sich in die Quere kommen.
In Minuten zurück
Ein Snapshot ist ein eingefrorener Systemzustand. Geht ein Update schief, springen wir zurück, in Minuten statt Tagen. Ohne Virtualisierung hieße das: Neuinstallation.
Unabhängig vom Blech
Virtuelle Server hängen nicht an einer bestimmten Hardware. Stirbt die Maschine, startet die Umgebung auf einer anderen. Ein Umzug auf neue Hardware ist ein Kopiervorgang, kein Wochenendprojekt.
Leistungsumfang
Server-Virtualisierung: von der ersten Messung bis zum laufenden Betrieb.
>_ Virtualisierung in einem Bild
Dieselben fünf Dienste laufen als virtuelle Server auf einem Host, sauber getrennt. Ein Snapshot holt jeden in Minuten zurück.
- Weniger Blech
- Weniger Strom und Wärme
- Wiederherstellung in Minuten
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Analyse & Konsolidierungsplan
Wir messen, was Ihre Server wirklich leisten und verbrauchen. Daraus entsteht der Plan: Was wird zusammengelegt, was bleibt, was fliegt raus.
Hypervisor-Aufbau
Der Hypervisor ist die Schicht, auf der die virtuellen Server laufen: VMware, Hyper-V oder Proxmox. Wir empfehlen, was zu Budget und Bestand passt.
Migration im laufenden Betrieb
Bestehende Server ziehen als virtuelle Maschinen um (P2V), in Etappen oder am Wochenende. Ihre Arbeit läuft währenddessen weiter.
Snapshots & Wiederherstellung
Vor jedem Update ein Snapshot, dazu Sicherung der kompletten Maschinen mit Veeam. Wiederanlauf wird geübt, nicht gehofft.
Hochverfügbarkeit
Wo Ausfall richtig weh tut, laufen zwei Hosts im Verbund: Fällt einer aus, übernimmt der andere die virtuellen Server automatisch.
Betrieb & Kapazitätsplanung
Wir überwachen Auslastung, Speicher und Reserven und sagen rechtzeitig, wann Erweiterung ansteht. Keine Überraschungen im Haushaltsjahr.
Im Detail

Konsolidierung & Kosten
Zwei Maschinen, die rechnen, statt fünf, die heizen.
Ein typisches Projekt in der Region: Fünf Altserver mit je 300 bis 500 Watt Dauerverbrauch werden zu zwei modernen Hosts. Das spart laufend Strom und Wartung, und gerade bei den aktuellen Hardware-Preisen ersetzt ein gut geplanter Host gleich mehrere Neuanschaffungen.
- ✓ Bestandsmessung statt Schätzung
- ✓ Stromkosten sinken messbar
- ✓ Weniger Geräte, weniger Wartung
Sicherheit & Wiederanlauf
Der Ernstfall wird zur Übung.
Virtuelle Maschinen lassen sich komplett sichern und auf beliebiger Hardware wieder starten. Wir sichern mit Veeam, testen die Wiederherstellung regelmäßig und dokumentieren die Wiederanlauf-Reihenfolge: erst Domänencontroller, dann Fachverfahren, dann der Rest.
- ✓ Komplettsicherung ganzer Maschinen
- ✓ Wiederanlauf regelmäßig getestet
- ✓ Snapshot vor jedem Eingriff
Unser Anspruch
Aus fünf müden Servern werden zwei starke. Und trotzdem läuft mehr als vorher
Seit 2018 konsolidieren wir Serverlandschaften in Ingolstadt, Pfaffenhofen, Kelheim und Eichstätt: Rathäuser, in denen jedes Fachverfahren seine eigene Kiste hatte, und Betriebe, deren Serverraum mehr heizte als rechnete. Virtualisierung ist dabei kein Selbstzweck, sondern der Weg zu weniger Hardware, weniger Stromkosten und deutlich schnellerer Wiederherstellung im Ernstfall.
Zum Weiterlesen
Ablauf
So arbeiten wir zusammen.
Messen
Zwei Wochen Messung im Bestand: Auslastung, Speicher, Verbrauch. Danach wissen wir, was wirklich gebraucht wird.
Planen
Konsolidierungsplan mit klarer Empfehlung: welcher Hypervisor, wie viele Hosts, was es im Betrieb kostet.
Migrieren
Server für Server, in Etappen oder am Wochenende. Mit Rückfalloption: Das alte System bleibt, bis das neue bewiesen hat, dass es läuft.
Betreiben
Monitoring, Updates am Hypervisor, Kapazitätsplanung. Sie merken von uns nur die Ruhe.
FAQ
Häufige Fragen zu Virtualisierung.
Ab wie vielen Servern lohnt sich Virtualisierung?+
Früher als die meisten denken: schon ab zwei bis drei Servern. Denn der Gewinn liegt nicht nur im gesparten Blech, sondern in Snapshots, einfacher Sicherung und schnellem Wiederanlauf. Selbst ein einzelner virtualisierter Server ist im Ernstfall in einem Bruchteil der Zeit wiederhergestellt, weil er nicht an seiner Hardware klebt. Bei Rathäusern mit mehreren Fachverfahren und Betrieben mit ERP und Warenwirtschaft rechnet sich die Umstellung praktisch immer.
VMware, Hyper-V oder Proxmox: Was empfehlen Sie?+
Ehrliche Antwort: Es hängt von Budget und Bestand ab. VMware ist technisch ausgereift, aber die Lizenzpolitik hat sich seit der Broadcom-Übernahme spürbar verteuert. Hyper-V steckt in Windows Server schon drin und passt gut in Microsoft-Umgebungen. Proxmox VE ist quelloffen und ohne Lizenzkosten nutzbar, Support gibt es als Abo beim Hersteller. Für viele kleine und mittlere Umgebungen ist es eine ausgewachsene VMware-Alternative. Wir betreiben alle drei und empfehlen, was zu Ihnen passt, nicht das, woran wir am meisten verdienen.
Was passiert, wenn die Hardware unter den virtuellen Servern ausfällt?+
Genau dafür ist Virtualisierung gebaut. Die virtuellen Maschinen liegen als Dateien auf dem Speicher und starten auf jeder anderen passenden Hardware wieder. Mit zwei Hosts im Verbund passiert das automatisch in Minuten. Mit einem einzelnen Host und guter Sicherung reden wir über Stunden statt Tage, denn die zeitraubende Neuinstallation von Betriebssystem und Programmen entfällt komplett.
Unsere alte Software läuft nur auf einem alten Windows. Geht das trotzdem?+
Das ist sogar eines der stärksten Argumente: Alt-Systeme, die sich nicht ersetzen lassen, ziehen als virtuelle Maschine um und laufen dort weiter, auch wenn die ursprüngliche Hardware längst nicht mehr zu bekommen ist. Wichtig ist dann die saubere Abschottung im Netz, damit das alte System kein Einfallstor wird. Beides zusammen planen wir mit.
Brauchen wir trotz Snapshots noch ein Backup?+
Ja, unbedingt. Ein Snapshot liegt auf demselben Speicher wie die Maschine selbst: Er hilft gegen misslungene Updates, aber nicht gegen defekten Speicher, Diebstahl oder Verschlüsselungstrojaner. Deshalb gehört zu jeder virtualisierten Umgebung eine echte Sicherung nach der 3-2-1-Regel, bei uns in der Regel mit Veeam auf getrennten Speicher. Snapshots und Backup sind Gürtel und Hosenträger, nicht dasselbe.
Wie lange dauert so eine Umstellung bei uns in der Region?+
Von der Messung bis zum letzten migrierten Server vergehen bei einer typischen Umgebung mit drei bis acht Servern wenige Wochen, die eigentlichen Umzüge passieren in Randzeiten oder am Wochenende. Rathäuser rund um Ingolstadt, Pfaffenhofen, Kelheim und Eichstätt planen wir gern ums Haushaltsjahr und um Fachverfahrens-Termine herum. Der Betrieb läuft während der gesamten Umstellung weiter.
Was ist Server-Virtualisierung, einfach erklärt?+
Server-Virtualisierung bedeutet, dass mehrere virtuelle Server sauber getrennt auf einer physischen Maschine laufen, jeder mit eigenem Betriebssystem und eigenen Programmen. Möglich macht das der Hypervisor: die Software-Schicht zwischen Hardware und virtuellen Servern, die Prozessor, Arbeitsspeicher und Festplatten zuteilt. Bekannte Hypervisoren sind VMware ESXi, Microsoft Hyper-V und Proxmox VE. Für Sie heißt das: weniger Geräte im Serverraum, weniger Stromverbrauch und Server, die sich als Datei sichern, kopieren und auf anderer Hardware wieder starten lassen. Ausführlicher erklärt es unser Ratgeber zur Virtualisierung.
Welche Nachteile hat Server-Virtualisierung?+
Der größte Nachteil der Server-Virtualisierung: Fällt der einzige Host aus, stehen alle virtuellen Server gleichzeitig. Deshalb planen wir bei kritischen Systemen zwei Hosts im Verbund oder mindestens eine getestete Sicherung, die auf Ersatzhardware startet. Der Betrieb braucht mehr Know-how, denn Hypervisor, Speicher und Netz wollen gepflegt werden. Sehr rechenhungrige Anwendungen oder Programme mit USB-Lizenzstecker passen nicht immer auf einen geteilten Host, das klären wir vorher. Und die Lizenzierung wird komplexer, bei Windows Server ebenso wie seit den Änderungen bei VMware. Unterm Strich überwiegen die Vorteile fast immer, aber diese Punkte gehören auf den Tisch.
Reden wir über Ihre Server.
Ob akutes Problem, Wartungsvertrag oder neues Projekt: Als IT-Systemhaus aus Vohburg an der Donau sind wir für Kommunen, Schulen und Betriebe in der Region Ingolstadt / Pfaffenhofen / Kelheim / Eichstätt da. Kurzer Anruf, ehrliche Einschätzung.
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